Zeitqualität

Ein kurzer Blick auf den Dezember

Machen Sie das Beste daraus – eine besinnliche Adventszeit oder gar eine stade Zeit gibt es heuer nicht.
Es beginnt am 4. Dezember mit dem Neumond und zugleich einer Sonnenfinsternis. Nicht ganz spannungsfrei und glücksverheißend. Dann geht es mit den Tagen um den Nikolaus mit Übertreibung, Tricksereien und überzogenem Aktionismus weiter.
Ab Mitte des Monats steigt dann die Spannung: nicht weil wir auf´s Christkind warten, sondern weil der Heilige Abend das Zentrum des dritten und vorerst letzten Spannungsaspekts zwischen Saturn und Uranus ist. Falls Sie dieses Jahr noch nicht genug Porzellan zerschlagen haben, dann nur zu. Planen Sie die Tage ab dem 16. Dezember bis Mitte Januar 2022 ein. Zur Auswahl stehen z. B. Grenzüberschreitungen jeder Art, progressiv vs. „das System“, Polarisierungen und Regelverstöße, jung gegen alt, Revolution statt Transformation usw. Weg mit den alten Zöpfen - das Hergebrachte und Tradition zählt nichts mehr, dafür IK und Fortschritt (fragt sich wohin man so schreitet). Nach Februar und Juni dieses Jahres haben wir die letzte Möglichkeit, es so richtig krachen zu lassen. Zudem kracht´s an Weihnachten auch noch in den Beziehungen (mehr als sonst übrigens), - schwelende Konflikte dürften hervorbrechen, Unerledigtes will beglichen werden. Zuvor darf man sich schon um den 19. Dezember (Vollmond in Zwillinge) so richtig die Meinung sagen.
Einen gewissen Hoffnungsschimmer bietet zum Schluß aber Jupiter, wenn er am 29. Dezember in die Fische läuft: Glaube, Liebe, Hoffnung für die nächsten Monate.
Tipp des Monats: wie gesagt, machen Sie das Beste daraus.

Ein Blick auf den November

So geht es in diesem Monat nicht: seicht und leicht. Immerhin laufen Sonne, Merkur und Mars durch das Zeichen Skorpion, außerdem gibt es den Neumond im selben Zeichen. Und Pluto (Herr der Unterwelt) läuft ja schon seit dem 6. Oktober wieder vorwärts .... Macht und Kontrolle, Manipulation und Überwachung spielen eine wesentliche Rolle. Konflikte inbegriffen. Die ersten drei Wochen können zunehmend chaotisch und anarchisch werden. Selbst die Natur könnte sich von der Katastrophenseite zeigen.
Der Reihe nach: Bereits am 2. November dürfte es knirschen. Das Denken wird radikal und mit sachlichen Argumenten kommt man nicht weit. Am 4. November ist dann Neumond. Ein prima Neuanfang mit Rebellion gewürzt. Freiheit, Gleichheit und Solidarität werden eingefordert. Mit dem Martinstag (11. November) kann es dann ganz schön zur Sache gehen, wenn Saturn und Mars im Quadrat stehen. Ein friedlicher Gänseschmaus wird es eher nicht, vielmehr lautet das Motto des Tage: bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt oder so ähnlich. Noch mehr Tempo und Konflikte bahnen sich zwischen dem 16. und 18. November an. Befreiungsschläge und Rachepläne (Plünderungen?) – die Lage ist jedenfalls explosiv. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes (Blackout, Anschläge, Erdbeben?). Am 17. November kann man sich echt das Büßen vornehmen. Danach folgt ein Moment der Aufheiterung, aber am 19. ist Vollmond und zugleich eine Mondfinsternis mit Spannungsaspekten garniert. Auf den Finanzmärkten könnte es in den folgenden Wochen Unerwartetes und Beunruhigendes geben. Bei Geldinvestitionen sei vor Illusionen und Heilsversprechen gewarnt. Im übrigen wurde in der klassischen Astrologie eine solche Finsternis als Vorzeichen für Schäden in der Landwirtschaft, an der Ernte und von Seuchen von Nutztieren interpretiert. Lassen wir uns überraschen, denn an Überraschungen wird es kaum mangeln.
In den Tagen danach (22. und 24.) wechseln Sonne und Merkur in den Schützen, - Optimismus und große Ziele am Horizont. Frohe Botschaften werden verkündet, ob umsetzbar, sei dahin gestellt und ist auch gar nicht so wichtig, oder? Heuchelei und Besserwisserei werden sich jedenfalls nicht auszahlen. In diesen letzten Tagen des Monats sollte man mehr zuhören, weniger missionieren. Ideale Zeit wäre es obendrein fürs Reisen. Eigentlich.
Tipp des Monats: Räumen Sie in diesem Monat "Ihren Keller" auf – Ängste, Schatten und Verdrängungen. Gruselig und heilsam, als Musikbegleitung empfiehlt sich Verdis Requiem, namentlich Dies irae. Andernfalls bietet Orpheus in der Unterwelt den nötigen Schwung.

Kurz und bündig zum Oktober

Auch in diesem Monat wird es Ihnen sicher nicht fad werden. Eine größere Wende bahnt sich an. Und nach einem goldenen Oktober sieht es nicht wirklich aus.
Bereits am 1. Oktober stellen sich unangenehme und bohrende Fragen, wobei die Kommunikation zum Verhör mutieren kann. Zum Verhandeln oder Planen echt schlechte Zeiten, weil Merkur ja auch noch rückläufig ist: es lebe das Missverstädnis! Man lese das Kleingedruckte. Mit dem Neumond am 6. Oktober läuft Pluto wieder direkt, damit sind es ziemlich dynamische Tage. Man kann anpacken und handeln oder den anderen die Schuld zuschieben. Insgesamt könnte es in eine Krise führen, sobald es um Macht und Ohnmacht geht. Dann dürfte es so kommen, daß kein Stein auf dem anderen bleibt. Wie auch immer, große Herausforderungen kündigen sich an, mit ganz vielen Baustellen, ob privat oder politisch. Definitiv keine Ponyhof in diesem Herbst.
Denn am 11. Oktober bewegt sich auch wieder Saturn vorwärts. Verantwortung zu übernehmen, ist noch das Geringste. Insbesondere geht es jetzt um Grenzen, Werte, Gesetze und Ordnung. Stabilität und Pflichtbewußtsein wären gefragt. Auch die Beschränkung auf das Wesentliche. Doch wer genau sagt, was so für den Einzelnen das Wesentlich ist? Vermutlich der Vater Staat, oder?
Und damit es nicht langweilig wird, geht schließlich am 18. Oktober Jupiter und Merkur direkt. Könnte sich zunächst etwas entspannter anfühlen, klarer Kopf ist jedoch in der Woche sehr zu empfehlen. So kann man die angepeilten Ziele erreichen, mit einem Anschub vom Universum. Allerdings sollte man zum Wochenende hin nicht um jeden Preis vorpreschen. Am 20. Oktober ist nämlich Vollmond, und zwar im Widder-Zeichen. Streit unter Egomanen ist nicht ausgeschlossen, Hektik, blinder Aktionismus und extrem kurzfristige Entscheidungen gehören auch dazu. Obendrein bilden Mars und Pluto noch ein Quadrat (22. Oktober) Alles in allem liegen geballte Energie plus Rachegelüste in der Luft. Opfer werden zu Tätern und umgekehrt (Terrorgefahr?). Jedenfalls dürften einige Schattenthemen ans Licht kommen, Vertuschen wird in der nächsten Zeit zum Problem. In der letzten Oktoberwoche ist der Optimismus anfangs groß. Der Dämpfer kommt oder ein unsanftes Erwachen beginnt so ab dem 29. Oktober. Zeit wird´s, sich die Leichen im eigenen Keller anzusehen, wenn Mars für fast zwei Monate (bis Mitte Dezember) ins Skorpion-Zeichen wechselt. Der Umgang mit Macht bleibt so länger ein Thema. Radikal ehrlich zu sein (vor allem zu sich), wäre da eine gute Wahl.
Tipp des Monats: Sie können schon bald loslegen, sofern Sie wissen, was Sie wirklich wollen. Aber alles mit ein wenig Sahnehäubchen garniert, mit der Tür ins Haus zu fallen, wird Ihnen nur vor die Füße fallen.

September-Ausblick

Der Monat bietet ein Prima Cocktail mit allem – Illusionen, Verwirrungen, Wünsche nach Stabilität und Beständigkeit, plus Manipulationen, Machtspiele und Konflikte.
Die erste Woche ist anregend und ziemlich kommunikativ, günstig für Kooperation (gilt eigentlich bis Ende Oktober). Diskussionen und neue Kontakte bahnen sich an, freilich schwingt auch jede Menge Sehnsucht und Illusionen mit. Um den 2./4. September kann man entweder enorm kreativ werden oder verwirrt durch den Tag taumeln. Mit dem 6. September gilt es anzupacken (was Sie schon immer machen wollten, aber …), sofern man klar im Kopf ist. Das Universum gibt jedenfalls für einige Tage einen Extra-Schub. Unkonventionell und zugleich vernünftig sollte es schon um den Neumond (7. September) sein. Mit dem Kopf durch die Wand geht gerade nicht, zumal die Schattenseiten (auch alternative Fakten) über kurz oder lang ans Licht kommen.
Mit dem 10. September gesellt sich jede Menge Leidenschaft und Machthunger dazu. Etwas Selbstreflexion wäre zwischen dem 15.- 17. September jedem zu empfehlen. Die Methode „bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt…“ sieht zwar für viele (privat und in der Politik) verlockend aus, dürfte aber schlußendlich nach hinten losgehen. Bis weit in den Oktober ist eben gemeinsames Vorgehen der Trumpf. Ferner können diese Tage interessante Entwicklungen auf dem Finanzsektor bieten, die im Oktober kulminieren dürften.
Um den Vollmond (21. September) könnte sich zeigen, was alles so tragfähig ist oder nicht. Zumal ziemlich viel Optimismus oder Übertreibungen dabei sind. Weiterhin dürften Mißverstädnisse und Mißtrauen das Tagesgeschehen prägen. Speziell 22. und 23. September sind für Konflikte wie gemacht.
Um den 25. September sollte man sich nur für vernünftige Ziele engagieren, man beschränke sich auf das, was man tatsächlich tun und eigenverantwortlich verändern kann. Ein eigener Standpunkt (ein funktionierendes Gehirn) wäre auch nicht verkehrt. Obendrein ist Zuverlässigkeit und Verträglichkeit gefragt. Ab dem 27. September ist dann zum letzten Mal in diesem Jahr Merkur für 3 Wochen (bis zum 18. Oktober) rückläufig. Für Verhandlungen und Verträge nicht so günstig. Manipulationen und Mißverständnisse sind vorprogrammiert. Diplomatie wäre zwar gefragt, aber auf den Klartext kommt es jetzt an. Bekanntlich steckt der Teufel im Detail. Zum Monatsende wird es erneut überaus inspiriert, ebenso mit vielen falschen Versprechungen sowie emotionalem Chaos (namentlich dann um den 1. Oktober) ziemlich durchwachsen.
Tipp des Monats: Herbst ist da, versuchen Sie es mit etwas Gemütlichkeit, machen Sie öfter Pause und versuchen Sie einen klaren und eigenen Kopf zu bewahren. Wenn schon Träume, dann werden Sie in irgendeiner Form kreativ: jeder Mensch ist ein Künstler, hat ein berühmter Mensch gesagt, oder?

August-Ausblick

Fast wie eine Wettervorhersage: wechselhaft und unbeständig mit vielen Konflikte und ziemlich vielen Unwahrheiten.
Die erste Monatswoche bietet viel Streß, Autoritätskonflikte und mögliche Wetterkatastrophen (Wind, Wasser, Erdbeben, aber auch Elektrizität spielt eine Rolle). Zudem ist es eine prima Woche für Egomanen (vor allem um den 8. August mit Neumond in Löwe), die Bedeutsames von sich geben. Zumal auch noch extrem mitteilungsbedürftig. Mit dem 10. August wachsen kurzfristig die Hoffnungen und Heilsversprechen, doch ab dem 11. August könnte es vorerst etwas sachlicher werden, schlimmstenfalls aber nur noch kleinkariert. Was sich dann jedenfalls auszahlt, ist gründliches und genaues Vorgehen. Nicht auszahlen wird sich meckern und kritisieren ab der zweiten Monatshälfte. Denn der Blick für die größeren Zusammenhänge und die langfristigen Konsequenzen fehlt leider im privaten und öffentlichen Leben. Streit und Konflikte liegen in der Luft.
Am 20. August wird Uranus für mehr als ein halbes Jahr rückläufig und bis zum Vollmond am 22. August (wie am 24. Juli, nochmals in Löwe) wächst obendrein die Selbstüberschätzung, falls man nicht aufpasst. Die Tage könnten auf den Finanzmärkten, aber auch sonst recht turbulent werden. Nachher muß man es freilich auslöffeln und bezahlen. Denn eigentlich wäre Kooperation wichtig.
In der letzten Augustwoche kann es ungemütlich werden: viele Illusionen und alternative Fakten, zugleich Machtspiele und Manipulationen. Andererseits ist die Zeit gut, falls man sich wirklich auf seine eigenen Werte besinnen kann, in Ruhe auf das Herz hört und dementsprechend handelt. Da hat man nämlich um den 25. August die Standleitung nach oben. Mit dem 30. August wechselt Merkur in die Waage, was auf einen etwas zivilisierteren Umgang hinweisen kann, zumal sich Venus bereits ab dem 16. August auch in Waage (ihren Zeichen) befindet. Das sollte die Dialogbereitschaft verglichen mit den vergangenen Wochen etwas fördern. Die Frage ist, ob heutzutage Menschen noch auf Zuhören und Diplomatie etwas geben. Dann könnte man allerdings bis Anfang September mit Gleichgesinnten etwas vorwärtsbringen.
Tipp des Monats: Schauen Sie genau hin, ohne pingelig zu sein. Besser noch – spüren Sie genau hin. Nutzen Sie die Zeit für Ihren schöpferischen Ausdruck. Und seien Sie einfach freundlich und menschlich.

Ein Blick auf den Juli

Ein spannungsreicher Monat, der ganz viel Abwechslung bieten kann. Sofern man darauf steht. Unruhe, Gegensätze prallen aufeinander und Machtkämpfe (offen oder subtiler durch Manipulation) sind an der Tagesordnung. Zeitweise kommen Inspiration, Träume, aber auch Illusionen dazu.
Unversöhnlich und mit viel Frust geht es in den ersten Tagen des Monats los. Man erwarte das Unerwartete, besonders zwischen dem 4. bis 8. Juli. Günstig, um sich mit ganz vielen Leuten anzulegen. Zudem wirken Aspekte länger, man darf also gespannt sein.
Etwas harmonischer, vielleicht auch rührseliger, wird es ab dem 10./11. Juli (Neumond in Krebs, Merkur wandert in Krebs). Inspirierte und sehnsuchtsvolle Zeiten allemal, man lausche nach Innen. Die Machtkämpfe gehen freilich spätestens ab dem 18. Juli weiter. Hinzukommt noch Übertreibung, wenn Sonne in Löwe wechselt (22. Juli), später noch Merkur. Wir denken mal schön groß, lassen uns beeindrucken und warten auf die Vaterfigur, doch wissenschaftlich begründet, wenn am 28. Juli Jupiter in Wassermann zurückkehrt (und zwar bis Silvester).
Zwischen dem 17. und 29. (dazwischen am 24. noch der Vollmond in Löwe) wechseln insgesamt fünf Planeten das Zeichen, was in dieser Häufung eine Art Tempowechsel und Wendepunkt ankündigt. Die Sicht der Dinge ändert sich, besonders in Politik, Finanzen und internationalen Beziehungen. Da viele Planeten zudem rückläufig sind (Jupiter, Saturn, Neptun, Pluto und Chiron) wäre es angebracht, wirklich zur Besinnung zu kommen und aufzuräumen. Und zwar mit allem, was man in der 1. Jahreshälfte angerichtet, pardon, geleistet hat: Themen wie Recht, Gesetzgebung, Bildung, Spiritualität, Grenzenlosigkeit versus absolute Kontrolle und Macht. Den radikalen Wandel sollte man unter die Lupe nehmen: wollen Sie das wirklich so? Im August gehen die Veränderungen nämlich munter weiter.
Tipp des Monats: Besinnung auf das Wesentlich, auf das, was für Sie wirklich sinnvoll ist. Und „the change comes from within“ - wie man so schön sagt.

Der Blick auf den Juni

Insgesamt wäre Juni ideal, um Bilanz zu ziehen. Zum einen ist Merkur bis zum 23. Juni rückläufig. Empfehlenswert ist mehr zu denken als zu reden. Diskussionen und Meinungen fluten uns ja jeden Tag, schließlich läuft Merkur in den Zwillingen. Der moderne Luxus - offline. Zum anderen befeuert Jupiter in Fische Ideale, soziale Fragen und Erwartungen aller Art. Ab dem 20. Juni wird er rückläufig, also innehalten und bewerten der bisherigen Aktionen zur Weltverbesserung und Wohltätigkeiten wäre nicht verkehrt. Bis zum 29. Juli freilich sollte man damit nicht warten, wenn er nämlich wieder ins Wassermann-Zeichen eintritt.
Allerdings sind im Juni viele auf Krawall gebürstet. Der Reigen beginnt allerspätestens mit der Sonnenfinsternis am 10. Juni (in Europa und Asien sichtbar). Bereits um den 5. Juni zeichnen sich Konflikte und Machtkämpfe (Terroranschläge?) ab. Dann wechselt auch noch Mars (Aggressivität und Durchsetzungskraft) am 11. Juni in den Löwen. Hier genügt zur Deutung als Stichwort: Donald. Sie wissen schon – alles XXL. Kaum überbrückbare Spannungen kulminieren um den 15. Juni (Saturn-90-Uranus), prägen jedoch letztlich den gesamten Monat. Mit der Vergangenheit zu brechen, ist gefragt: Chaos oder Freiheitstaumel, leider auch ohne viel Verstand und vielfach nur als blinder Aktionismus. Neptun bringt nämlich immer wieder viel Phantasie, aber auch Täuschungen mit. Polarisierungen und Regelverstöße sind an der Tagesordnung: jung gegen alt, Revolution statt Transformation, Grenzverschiebungen mit militärischer Gewalt usw. Das Hergebrachte und Tradition zählt nichts mehr, dafür IK und Fortschritt (fragt sich wohin man so schreitet).
Etwas mehr Klarheit und Bodenhaftung könnte Merkur dann ab dem 23. (direktläufig) und der Vollmond in Steinbock am 24. Juni bringen. Leichte Aufgaben sind reizlos. Allerdings mischt Neptun mit und wird am 25. Juni rückläufig (bis zum 1. Dezember). Jetzt kann man der nagenden Unzufriedenheit auf den Grund gehen, in Einklang mit sich und der Welt kommen oder schöpferisch zu werden. Vor Flucht in Traumwelten, Rausch und Illusionen sei dabei gewarnt.
Tipp: Günstige Zeiten für geistige Klärungsprozesse, vorzugsweise ohne geistige Getränke (dürfte jetzt allerdings schwierig werden: wer Sorgen hat, hat auch Likör…)

Ein Blick auf den Mai

Ein Monat für ganz Schlaue und Phantasten. Vielleicht doch ein Wonnemonat? Zeigen wird sich das erst in den kommenden Monaten.
Ab dem 4. Mai läuft Merkur in den Zwillingen, also her mit den Neuigkeiten und Gesprächsrunden. Ganz viel Abwechslung ist gefragt. Schönreden kommt mit dem 9. Mai dazu, wenn Venus auch durch dieses Zeichen läuft. Gute Zeit, um Liebesromane zuschreiben übrigens. Für Normalos leider etwas zu viel Infoflut, Diskussionen und Oberflächlichkeit.
Um den 13./14. Mai dürfte es Probleme mit Grenzen und Besitz geben. Viele fühlen sich in der Opferrolle wohl, verletzte Gefühle und Revierfragen können zu viel Zorn, Protesten und Aggressivität führen. Aber vor allem gibt es ab dem 14. Mai Hoffnung ohne Ende – Jupiter wechselt in die Fische: Glaube-Liebe-Hoffnung. Für drei Monate (bis zum 29. Juli) darf man auf Wunder hoffen und das Glück herbeisehnen. Sollte die Welt nicht ganz aus den Fugen geraten sein, dann ist es aus klassischer Sicht der Hinweis auf einen kühlen und feuchten Sommer. Ansonsten aber ist Vorsicht bei allen Erlösungsversprechen (von wem auch immer) geboten. Besser wäre es auf die eigene Intuition und den eigenen Kopf zu vertrauen, statt Lösungen von anderen, dem Staat, den Göttern, den Aliens usw. usw. zu erhoffen.
Ab Pfingsten (23. Mai) könnte es sachlich und praxisbezogener werden, Saturn wird in Wassermann rückläufig (bis zum 11. Oktober). Man kann das aufarbeiten, was bis dahin an originellen Neuentwicklungen und Ideologie zum Vorschein kam. Alles freilich so schön abstrakt, Verantwortung ist Mangelware.
In den letzten Maitagen (speziell um den Vollmond am 26.) gibt es dann obendrein Inspiration freihaus mit ganz viel Übertreibung. Intrigen und Täuschungen sind an der Tagesordnung. Fake News und alternative Fakten haben Hochkonjunktur, zumal auch noch am 30. Mai Merkur rückläufig wird und zwar bis zum 23. Juni. Bei Verstand zu bleiben, macht sich da echt bezahlt.
Tipp des Monats: Machen Sie öfters Pause und versuchen objektiv die Situation zu bewerten.

Etwas zur Zeitqualität des Monats April

Ein kurzer Ausblick
Langweilig wird es in diesem Monat nicht. Ein Monat mit viel Potenzial: schön, macht aber viel Arbeit (und Streß). Auf jeden Fall bringt dieser April viel Abwechslung, und nicht nur was das Wetter erfahrungsgemäß betrifft (speziell um den 14. -17. April mischt Mutter Natur mit – Unwetter, Tornados oder Erdbeben sind wahrscheinlich).
Ab dem 4. April läuft Merkur durch das Zeichen Widder: spontan, lautstark und unüberlegt, - wir wissen zwar nicht was und wie, posaunen es schon mal fix hinaus. Falls Sie sich so richtig mit Leuten anlegen wollen, dann nutzen Sie unbedingt diesen Zeitraum zwischen dem 4. und 19. April.
Die Mitte des Monats bietet viel Action. Nicht nur, weil der Neumond (12. April) mit viel Extremen und Auseinandersetzungen zusammenfällt, sondern weil vor allem ab dem 16. April der Druck zur Veränderung wächst. Mag sein, daß danach zwar kurz noch Optimismus herrscht und die Zeit ab dem 19. speziell für Finanzen, Weltwirtschaft und Landwirtschaft (Sonne und Merkur in Stier) in mancherlei Weise günstig scheinen, aber nach dem 20. April zahlen sich Übertreibungen und Phrasendrescherei nicht aus. Denn der Wille, etwas auf Biegen und Brechen zu ändern, mitunter leider echt hirnlos, vs. Beibehalten der scheinbaren Stabilität nimmt an Fahrt auf. Vielleicht geht es um drastische Veränderungen der Finanzen, vielleicht nur erst einmal angedacht (ein erzwungener Neustart?), jedenfalls dürfte es u. a. um die (Staats-)Schulden gehen.
Spätestens ab dem 25. April sollte es klar werden, daß etwas faul ist im Staate Dänemark. Und der Vollmond am 27. April macht es nicht besser, denn der Widerstand gegen Fremdbestimmung, Übergriffigkeit (von wem auch immer) sowie die allgemeine Wahrnehmung von Macht und Ohnmacht dürften sehr intensiv werden (Pluto, Gott der Unterwelt, wird bis zum 5. Oktober rückläufig). Manche Leichen im Keller können jetzt ans Licht kommen, doch auch die Kontrollsucht wird nicht weniger. Perfekt Zeiten für Demagogen, Diktatoren und Spekulanten. Besser sollte man die Zeit nutzen, um die bisherigen tiefgreifenden Wandlugen der gesellschaftlichen Ordnung, der Hierarchien und Gesetze zu überprüfen.
Tipp des Monats: Wieviel Verantwortung wollen Sie für sich übernehmen oder haben Sie die Selbstverantwortung bereits längst abgegeben? Denken Sie noch selbst oder lassen Sie denken, weil Sie Ihr Hirn digital ausgelagert haben?

Ein knapper Blick auf den März

Verglichen mit Januar und Februar ist dieser Monat entspannter. Dafür gibt es viel Phantasie und großes Kino sowie die Leichtigkeit des Seins, doch nix dahinter. Ein wenig wie „Alice im Wunderland“: die Frage an die Katze – Wie ich soll ich weitergehen? – Das hängt ganz davon ab, wohin du möchtest, sagte die Katze. - Das ist mir eigentlich egal – Dann ist es auch egal, wie du weitergehst, antwortete die Katze.
Super Geistesblitze häufen sich jedenfalls ab dem 4. März. Vor allem um die Monatsmitte ist jede Menge Rührseligkeit geboten, Illusionen und Träume paaren sich mit viel kritischem Geschwätz ohne handfeste Ergebnisse. Vermutlich wird viel mehr versprochen als man einlösen kann. Das kann einerseits echt teuer werden oder auch schrecklich peinlich. Wenn die Berichterstattung Mitte März so richtig optimistisch ist, dann machen Sie sich bewußt, daß es wohl nicht stimmt, und wenn es zu pessimistisch klingt, dann ist es wahrscheinlich halb so schlimm. Alles in allem - Vertrauen ist gut, Kontrolle besser, was Informationen, Nachrichten und Börsenberichte in diesem Monat betrifft. Auf den Finanzmärkten kann das zwischen dem 11. März (Neumond in Fische) bis ca. 20. März zu Turbulenzen (im Zusammenhang mit Rohöl oder Umweltkatastrophen) oder Panik führen. Die Intuition ist mit Sicherheit dieser Tage vernebelt, nicht nur deshalb, weil die Zeitqualität zu erhöhtem Alkohol- und Rauschgiftkonsum verführt. Ab dem 21. März macht sich eine Aufbruchsstimmung bemerkbar, freilich verbunden mit vielen Diskussionen und Streitereien (um den 24. März). Die Tage um den Vollmond (28. März) führen schließlich zu wohl schmerzhaften Erkenntnissen hinsichtlich der Schwachpunkte und der Fehler der vergangenen Wochen.
Tipp des Monats: Verfassen Sie Gedichte (bestens geeignet der Vollmondtag), meditieren und bleiben mit beiden Beinen auf der Erde. Und versuchen Sie nüchtern zu bleiben.

Ein Blick Februar

Aus der Geschichte wissen wir, daß der Februar öfters schon ein Revolutions- und Umsturzmonat war. Umso mehr in diesem Jahr mit alle den interessanten Konstellationen.
Der Reihe nach: mit dem Vollmond am 28. Januar (in Löwen) nahmen die Konflikte an Fahrt zu. Zudem wurde am 30. Januar Merkur auch noch rückläufig, weshalb klares Denken eine Pause einlegt. Überaus originell mit Zukunftsthemen ohne Bodenhaftung und ggf. Problemen im Cyberspace (nicht nur Fake News). Damit geht das „entweder oder“ in die nächste Runde, wiewohl es besser wäre, über das „sowohl als auch“ nachzudenken.
Mit dem 1. Februar wechselt Venus ebenfalls in den Wassermann und beginnt einen Reigen von harten Aspekten. Das weist momentan weniger auf freie Liebe, viel eher auf Konflikte und Ärger (Beziehungen, Finanzen, Wechselkurse) weltweit hin. Ab dem Wochenende (namentlich dann um den 10. Februar) dürften sich die Auseinandersetzungen auf allen Ebenen verschärfen. Einen Hoffnungsschimmer biete kurz der 14. Februar. Diesmal sollten Sie echt übertreiben. „Wein, Weib, Gesang“ wäre das Motto, wenn man nur ins Lokal oder Theater dürfte. Lassen Sie sich was einfallen. Doch um die Ecke lauert die 1. Große Erneuerung des Jahres (17. Februar) mit Revolutionsstimmung, die bis Anfang März anhält. Sollten Sie es je verpassen: Wiederholung folgt um den 15. Juni und 24. Dezember (!). Als Vorgeschmack z. B. - Tradition wird auf den Kopf gestellt, Revolution und Grenzüberschreitungen, progressiv vs. „das System“. Mit Beharrlichkeit und Geduld läßt sich in der 2. Monatshälfte die Lage wieder ins Lot bringen. Fragt sich nur, welches Lot, denn law and order ist nicht auszuschließen. Wenigstens läuft Merkur ab dem 21. Februar vorwärts, was mit Vernunft rechnen läßt. Wenn das nicht in Wassermann-Zeichen wäre: extrem vernünftig, sprunghaft und abgehoben kann es nämlich auch werden. Damit kann die Kommunikation so ab dem 1. März übrigens richtig aus dem Ruder laufen.
Tipp des Monats: Erwarten Sie das Unerwartete. Falls Sie auf die Barrikaden gehen wollen, dann um den 17. Februar, freilich kann es ebenso nach hinten losgehen. Dann schon besser in die Einsamkeit der Natur gehen und keinen Streit mit Eichhörnchen anfangen.

Das Jahr 2021 beginnt

Ein Blick auf den Monat Januar
Die ersten beiden Monate des Jahres sind stressig und sehr spannungsgeladen. Man ziehe sich warm an.
Im Januar dreht sich vieles um Freiheit und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen. Voller Idealismus und endlosen Wünschen nach Veränderung. Exzentrisch, unangepasst, dynamisch und überhaupt nicht zu Kompromissen bereit, schon lieber der Griff zu Dynamit. Finanzen und Geldangelegenheiten dürften starkem Druck ausgesetzt sein. Insgesamt ein Monat wie in der Achterbahn, freilich richtungsweisend für das Jahr 2021.
Das neue Jahr beginnt mit Träumen und Idealen. Rasch lösen das aber Wut und Schuldzuweisungen (ab dem 5. Januar) ab, womöglich aufgrund von Tabubrüchen oder Manipulationen der öffentlichen Meinung. Legen Sie in den ersten Wochen Ihre Worte auf die Goldwaage, Proteste und die Rebellion lauern überall. Die „interessante Zeit“ nimmt an Fahrt ab dem 9. bis 12. Januar zu. So richtig lebhaft und konfliktreich wird es zwischen dem 13. bis ca. zum 22. Januar, zumal Uranus ab dem 14. Januar wieder direktläufig wird. Erwarten Sie das Unerwartete, natürlich kann auch so manchen in dieser Zeit das Licht aufgehen. Doch vor allem sind Gesetzte dazu da, um sie zu übertreten, und Regierungen, damit man sie stürzen kann. Alle Unterdrückten dieser Welt (sowie alle, die sich dafür halten) melden sich vehement und tatkräftig zu Wort: bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt. Alles in allem sind übertriebene Forderungen und Machtkämpfe nicht ausgeschlossen, vielmehr an der Tagesordnung. Die Ergebnisse und Lösungen bzw. Lösungsansätze lassen allerdings zu wünschen übrig, weil sie nur kurzfristig und überstürzt gedacht werden. Der Vollmond am 28. Januar (in Löwen) ist großartig und lädt definitiv zu Übertreibung ein. Dumm, dass am 30. Januar Merkur auch noch rückläufig wird: das Denken widmet sich höherer Mathematik, der Menschheit als solcher und dem Cyberspace (bis zum 21. Februar), weniger der Realität und den Bedürfnissen der Menschen. Damit geht auch das „entweder oder“ in die nächste Runde, besser wäre über das „sowohl als auch“ nachzudenken.

Dezemberausblick

Frei nach Karl Valentin: hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es eh schon ist…
Mit dem 1. Dezember beflügeln Zukunftspläne und Hoffnungen die Gemüter. Weitblick und Besonnenheit wären nicht schlecht. Falls man halbwegs Augenmaß bewahren kann, dann lassen sich in den ersten Wochen des Monats tatsächlich große Ziele anstreben und verwirklichen. Allerdings vermischen sich mit den großartigen Ideen auch große Illusionen. Träumen von Realität und realisierbaren Vorhaben zwischen dem 9. bis 13. zu unterscheiden, ist nicht leicht. Sonst ist es wie das Warten auf den Weihnachtsmann.
Mit der totalen Sonnenfinsternis (auf der südlichen Halbkugel) am 14. Dezember beginnt die wirklich „interessante Zeit“. Das ist die große Veränderung, die Weichenstellung für den Neubeginn wird jetzt eingeläutet. Mit der Wintersonnenwende (21. Dezember) der besonderen Art fällt nämlich auch die große Konjunktion von Jupiter und Saturn in Wassermannzeichen zusammen. So etwas gibt es nur einmal in Ihrem Leben. Auf zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Danach wird nichts mehr so sein wie früher. Vermutlich zeigen sich die Ergebnisse bzw. Folgen erst 2021 und später. Unter welchen Vorzeichen und Rahmenbedingungen das stattfindet? Lassen Sie sich überraschen. Nicht auszuschließen sind Zwangsmaßnahmen mit dem Motto wie „Freiheit und gerechte Welt für alle“. Man lese vielleicht nochmals A. Huxley oder G. Orwell, um sich darauf einzustimmen. Wissenschaftlich begründet, jeder darf sich unter Berücksichtigung von Solidarität verwirklichen und sachlich ins Kollektiv einbringen. Nein, es wird ganz großartig, für alle – ob sie das nun wollen oder nicht. Eben the Age of Aquarius
Um Weihnachten herum kann es echt heiß hergehen: Konflikte (nicht nur im Privaten) und Rebellionen sind nicht auszuschließen, Rachegelüste und Gewalt brodeln um den 23. Dezember und überschatten so die letzten Tage des Jahres. Um den 28. Dezember wird dann allen die ganze Schwere des Jahres 2020 nochmals richtig bewußt. Und so beginnt das neue Jahr mit noch mehr Ärger und Schuldzuweisungen (ab dem 5. Januar). Wo bleibt da das Positive??