Zeitqualität

Ein knapper Blick auf den März

Verglichen mit Januar und Februar ist dieser Monat entspannter. Dafür gibt es viel Phantasie und großes Kino sowie die Leichtigkeit des Seins, doch nix dahinter. Ein wenig wie „Alice im Wunderland“: die Frage an die Katze – Wie ich soll ich weitergehen? – Das hängt ganz davon ab, wohin du möchtest, sagte die Katze. - Das ist mir eigentlich egal – Dann ist es auch egal, wie du weitergehst, antwortete die Katze.
Super Geistesblitze häufen sich jedenfalls ab dem 4. März. Vor allem um die Monatsmitte ist jede Menge Rührseligkeit geboten, Illusionen und Träume paaren sich mit viel kritischem Geschwätz ohne handfeste Ergebnisse. Vermutlich wird viel mehr versprochen als man einlösen kann. Das kann einerseits echt teuer werden oder auch schrecklich peinlich. Wenn die Berichterstattung Mitte März so richtig optimistisch ist, dann machen Sie sich bewußt, daß es wohl nicht stimmt, und wenn es zu pessimistisch klingt, dann ist es wahrscheinlich halb so schlimm. Alles in allem - Vertrauen ist gut, Kontrolle besser, was Informationen, Nachrichten und Börsenberichte in diesem Monat betrifft. Auf den Finanzmärkten kann das zwischen dem 11. März (Neumond in Fische) bis ca. 20. März zu Turbulenzen (im Zusammenhang mit Rohöl oder Umweltkatastrophen) oder Panik führen. Die Intuition ist mit Sicherheit dieser Tage vernebelt, nicht nur deshalb, weil die Zeitqualität zu erhöhtem Alkohol- und Rauschgiftkonsum verführt. Ab dem 21. März macht sich eine Aufbruchsstimmung bemerkbar, freilich verbunden mit vielen Diskussionen und Streitereien (um den 24. März). Die Tage um den Vollmond (28. März) führen schließlich zu wohl schmerzhaften Erkenntnissen hinsichtlich der Schwachpunkte und der Fehler der vergangenen Wochen.
Tipp des Monats: Verfassen Sie Gedichte (bestens geeignet der Vollmondtag), meditieren und bleiben mit beiden Beinen auf der Erde. Und versuchen Sie nüchtern zu bleiben.

Ein Blick Februar

Aus der Geschichte wissen wir, daß der Februar öfters schon ein Revolutions- und Umsturzmonat war. Umso mehr in diesem Jahr mit alle den interessanten Konstellationen.
Der Reihe nach: mit dem Vollmond am 28. Januar (in Löwen) nahmen die Konflikte an Fahrt zu. Zudem wurde am 30. Januar Merkur auch noch rückläufig, weshalb klares Denken eine Pause einlegt. Überaus originell mit Zukunftsthemen ohne Bodenhaftung und ggf. Problemen im Cyberspace (nicht nur Fake News). Damit geht das „entweder oder“ in die nächste Runde, wiewohl es besser wäre, über das „sowohl als auch“ nachzudenken.
Mit dem 1. Februar wechselt Venus ebenfalls in den Wassermann und beginnt einen Reigen von harten Aspekten. Das weist momentan weniger auf freie Liebe, viel eher auf Konflikte und Ärger (Beziehungen, Finanzen, Wechselkurse) weltweit hin. Ab dem Wochenende (namentlich dann um den 10. Februar) dürften sich die Auseinandersetzungen auf allen Ebenen verschärfen. Einen Hoffnungsschimmer biete kurz der 14. Februar. Diesmal sollten Sie echt übertreiben. „Wein, Weib, Gesang“ wäre das Motto, wenn man nur ins Lokal oder Theater dürfte. Lassen Sie sich was einfallen. Doch um die Ecke lauert die 1. Große Erneuerung des Jahres (17. Februar) mit Revolutionsstimmung, die bis Anfang März anhält. Sollten Sie es je verpassen: Wiederholung folgt um den 15. Juni und 24. Dezember (!). Als Vorgeschmack z. B. - Tradition wird auf den Kopf gestellt, Revolution und Grenzüberschreitungen, progressiv vs. „das System“. Mit Beharrlichkeit und Geduld läßt sich in der 2. Monatshälfte die Lage wieder ins Lot bringen. Fragt sich nur, welches Lot, denn law and order ist nicht auszuschließen. Wenigstens läuft Merkur ab dem 21. Februar vorwärts, was mit Vernunft rechnen läßt. Wenn das nicht in Wassermann-Zeichen wäre: extrem vernünftig, sprunghaft und abgehoben kann es nämlich auch werden. Damit kann die Kommunikation so ab dem 1. März übrigens richtig aus dem Ruder laufen.
Tipp des Monats: Erwarten Sie das Unerwartete. Falls Sie auf die Barrikaden gehen wollen, dann um den 17. Februar, freilich kann es ebenso nach hinten losgehen. Dann schon besser in die Einsamkeit der Natur gehen und keinen Streit mit Eichhörnchen anfangen.

Das Jahr 2021 beginnt

Ein Blick auf den Monat Januar
Die ersten beiden Monate des Jahres sind stressig und sehr spannungsgeladen. Man ziehe sich warm an.
Im Januar dreht sich vieles um Freiheit und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen. Voller Idealismus und endlosen Wünschen nach Veränderung. Exzentrisch, unangepasst, dynamisch und überhaupt nicht zu Kompromissen bereit, schon lieber der Griff zu Dynamit. Finanzen und Geldangelegenheiten dürften starkem Druck ausgesetzt sein. Insgesamt ein Monat wie in der Achterbahn, freilich richtungsweisend für das Jahr 2021.
Das neue Jahr beginnt mit Träumen und Idealen. Rasch lösen das aber Wut und Schuldzuweisungen (ab dem 5. Januar) ab, womöglich aufgrund von Tabubrüchen oder Manipulationen der öffentlichen Meinung. Legen Sie in den ersten Wochen Ihre Worte auf die Goldwaage, Proteste und die Rebellion lauern überall. Die „interessante Zeit“ nimmt an Fahrt ab dem 9. bis 12. Januar zu. So richtig lebhaft und konfliktreich wird es zwischen dem 13. bis ca. zum 22. Januar, zumal Uranus ab dem 14. Januar wieder direktläufig wird. Erwarten Sie das Unerwartete, natürlich kann auch so manchen in dieser Zeit das Licht aufgehen. Doch vor allem sind Gesetzte dazu da, um sie zu übertreten, und Regierungen, damit man sie stürzen kann. Alle Unterdrückten dieser Welt (sowie alle, die sich dafür halten) melden sich vehement und tatkräftig zu Wort: bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt. Alles in allem sind übertriebene Forderungen und Machtkämpfe nicht ausgeschlossen, vielmehr an der Tagesordnung. Die Ergebnisse und Lösungen bzw. Lösungsansätze lassen allerdings zu wünschen übrig, weil sie nur kurzfristig und überstürzt gedacht werden. Der Vollmond am 28. Januar (in Löwen) ist großartig und lädt definitiv zu Übertreibung ein. Dumm, dass am 30. Januar Merkur auch noch rückläufig wird: das Denken widmet sich höherer Mathematik, der Menschheit als solcher und dem Cyberspace (bis zum 21. Februar), weniger der Realität und den Bedürfnissen der Menschen. Damit geht auch das „entweder oder“ in die nächste Runde, besser wäre über das „sowohl als auch“ nachzudenken.

Dezemberausblick

Frei nach Karl Valentin: hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es eh schon ist…
Mit dem 1. Dezember beflügeln Zukunftspläne und Hoffnungen die Gemüter. Weitblick und Besonnenheit wären nicht schlecht. Falls man halbwegs Augenmaß bewahren kann, dann lassen sich in den ersten Wochen des Monats tatsächlich große Ziele anstreben und verwirklichen. Allerdings vermischen sich mit den großartigen Ideen auch große Illusionen. Träumen von Realität und realisierbaren Vorhaben zwischen dem 9. bis 13. zu unterscheiden, ist nicht leicht. Sonst ist es wie das Warten auf den Weihnachtsmann.
Mit der totalen Sonnenfinsternis (auf der südlichen Halbkugel) am 14. Dezember beginnt die wirklich „interessante Zeit“. Das ist die große Veränderung, die Weichenstellung für den Neubeginn wird jetzt eingeläutet. Mit der Wintersonnenwende (21. Dezember) der besonderen Art fällt nämlich auch die große Konjunktion von Jupiter und Saturn in Wassermannzeichen zusammen. So etwas gibt es nur einmal in Ihrem Leben. Auf zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Danach wird nichts mehr so sein wie früher. Vermutlich zeigen sich die Ergebnisse bzw. Folgen erst 2021 und später. Unter welchen Vorzeichen und Rahmenbedingungen das stattfindet? Lassen Sie sich überraschen. Nicht auszuschließen sind Zwangsmaßnahmen mit dem Motto wie „Freiheit und gerechte Welt für alle“. Man lese vielleicht nochmals A. Huxley oder G. Orwell, um sich darauf einzustimmen. Wissenschaftlich begründet, jeder darf sich unter Berücksichtigung von Solidarität verwirklichen und sachlich ins Kollektiv einbringen. Nein, es wird ganz großartig, für alle – ob sie das nun wollen oder nicht. Eben the Age of Aquarius
Um Weihnachten herum kann es echt heiß hergehen: Konflikte (nicht nur im Privaten) und Rebellionen sind nicht auszuschließen, Rachegelüste und Gewalt brodeln um den 23. Dezember und überschatten so die letzten Tage des Jahres. Um den 28. Dezember wird dann allen die ganze Schwere des Jahres 2020 nochmals richtig bewußt. Und so beginnt das neue Jahr mit noch mehr Ärger und Schuldzuweisungen (ab dem 5. Januar). Wo bleibt da das Positive??